Der Sommer ist zurück. Dass nach den trüben Wochen im Juli nun wieder der „Lorenz“ vom Himmel lacht, hat auch „Schattenseiten“. Vor allem kleine Wohnungen heizen sich rasch unangenehm auf. Somit stellt sich die Frage: Wie bleibt es drinnen so angenehm wie möglich? Sollen alle Fenster den ganzen Tag über „verrammelt“ und die Jalousien heruntergelassen bleiben, oder sollte zwischendurch auch mal für Luftzufuhr gesorgt werden?
Offene Fenster sorgen immer wieder für Diskussionen
Diese Fragen führen immer wieder zu Streit. Konsens herrscht immerhin dabei, dass nachts und frühmorgens alle Schotten geöffnet werden sollten. Dann ist es Zeit, um kühlere Luft in die überhitzte Wohnung zu lassen. Soweit vorhanden, sollten natürlich auch Rollos oder Außenjalousien und zur Not auch nur die Vorhänge zuzuziehen, um die pralle Sonneneinstrahlung soweit wie möglich draußen zu halten.
Darüber hinaus sind sich Fachleute uneinig, ob die warme Außenluft bei Hitze komplett ausgesperrt werden sollte, weiß unter anderem der SWR. Dies begünstigt nämlich die Entstehung eines stickigenn Raumklimas, in dem die Luftfeuchtigkeit immer weiter ansteigt. Der Schweizer Wetterexperte Jörg Kachelmann warnt sogar mit drastischen Worten davor, dass solche Sauna-ähnlichen Verhältnisse gerade für alte und kranke Menschen hochgefährlich seien. Demgegenüber plädieren unter anderem die Weltgesundheitsorganisation und das Bundesgesundheitsministerium laut WDR dafür, tagsüber die Fenster geschlossen zu halten.
Fünf Fragen für kühle Köpfe
Einige einfache Fragen helfen dabei, den Durchblick dabei zu behalten, ob und wie weit offen Fenster an heißen Tagen bleiben sollten:
- Wie groß ist die Wohnung?
In großen Räumen bleibt das Raumklima meist noch länger recht angenehm. Dann gibt es keinen Grund, wärmere Luft durchs offene Fenster zu lassen. In größeren Häusern kann beispielsweise zunächst in Richtung Flur gelüftet werden. Wenn es dann doch stickig wird, sollte natürlich umgehend für Frischluft gesorgt werden. - Wieviele Fenster hat die Wohnung?
Einerseits bieten mehrere Fenster die Möglichkeit, für Durchzug und somit mehr Luftbewegung zu sorgen. Andererseits steht vor einer der Glasflächen möglicherweise gerade die Sonne. Dieses Fenster sollte natürlich geschlossen bleiben. - Wieviele Menschen halten sich in der Wohnung auf?
Nicht vernachlässigt werden sollte die Hygiene-Frage. Wenn mehrere Menschen über Stunden hinweg dieselbe verbrauchte Luft atmen, kann dies gesundheitsschädlich sein. Denn in diesem besonderen Biotop verbreiten sich Krankheitserreger besonders gut. Übrigens trägt Lüften auch dazu bei, Schadstoffe nach draußen entweichen zu lassen. - Wie warm ist es draußen?
Bei sehr großen Temperaturunterschieden zwischen draußen und drinnen ist es natürlich nicht ratsam, die derart erhitzte Luft in die Wohnung zu lassen. Das Gleiche gilt, wenn es draußen sehr warm und windstill ist. Dann wird die Hoffnung auf Luftbewegung vergebens sein. - Steht eine Klimaanlage zur Verfügung?
Mit einem Klimagerät steigt zwar der Stromverbrauch, dafür lässt sich die Raumtemperatur damit effektiv herunterregeln. Arbeitet die Klimaanlage ohne Frischluftzufuhr, muss zwingend zwischendurch gelüftet werden.
Wer sich nun zum Lüften entscheidet, hat schließlich die Wahl zwischen einen gekippten und einem vollends geöffnet Fenster. Auch hier gehen die Meinungen auseinander, was besser ist. Für weit geöffnete Fenster spricht die Tatsache, dass Schadstoffe und Schmutzpartikel beim Stoßlüften besser nach draußen gelangen. Dafür kommt mehr Hitze hinein. In dieser Hinsicht bieten gekippte Fenster Vorteile, was aber durch den schlechteren Luftaustausch wieder ausgeglichen wird.
So bleibt die Wohnung ohne Klimaanlage schön kühl
Die Fenster zu öffnen oder zu schließen ist nicht die einzige Möglichkeit, für angenehmere Verhältnisse in sommerlich heißen Wohnungen zu sorgen. Eine Fülle an Tipps haben wir vor einiger Zeit schon im Beitrag „So bleibt die Wohnung ohne Klimaanlage schön kühl“ zusammengestellt.
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