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Auch für die heimischen Elektrogeräte beginnen jetzt die Ferien

Energie sparen

Es ist Urlaubszeit – Sommer, Sonne, Strand. Andere zieht es in die Berge. Zu Hause bleiben viele Elektrogeräte zurück, die weiter Strom verbrauchen, obwohl niemand da ist, der sie nutzen würde. Während des Urlaubs lässt sich daheim also viel Energie sparen. Wir haben dazu einige Ideen gesammelt.

In Nordrhein-Westfalen starteten am heutigen 14. Juli 2025 die Sommerferien. Damit beginnt auch die Zeit, in der viele über einen längeren Zeitraum hinweg nicht zu Hause sein werden. Wer träumt nicht davon, gleich wenn der Schreibtisch im Büro urlaubsfertig hinterlassen wurde, die Wohnungstür abzuschließen und in die Ferien zu starten? Aber wurde vor der Abfahrt auch daran gedacht, alle Elektrogeräte – wenn möglich – auszuschalten und vom Strom zu trennen?

Standby wird abgeschaltet

Es ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, bei längeren Abwesenheiten möglichst alle Stecker zu ziehen. Es spart auch Strom – und somit bares Geld! Ganz besonders gilt dies für Apparate wie etwa Fernseher und Computer, die auf Standby und somit gar nicht wirklich ausgeschaltet sind – manche von ihnen verfügen nicht einmal über solch einen Schalter. Hier sollte also mutig der Stecker gezogen werden. Gute Dienste leisten in diesen Fällen auch abschaltbare Steckdosen.

Wenn alle Bewohnerinnen und Bewohner Ferien machen, wird auch der WLAN-Router zum unnötigen Stromverbraucher. Somit wird er zum Ausschalt-Kandidaten. Das geht natürlich nicht, wenn mit ihm beispielsweise Smarthome-Geräte gesteuert werden.

Endlich den Kühlschrank abtauen

Eine weitere Stromsparquelle ist auch der Kühlschrank. Bei längeren Abwesenheiten kann es sich lohnen, ihn vom Strom zu nehmen. Wer seine Vorräte vor dem Urlaub strategisch verzehrt, kann das Kühlgerät dann kurz vor der Abreise ausschalten und abtauen lassen. Unbedingt sollte die Kühlschranktür aber während des Urlaubs einen Spalt geöffnet bleiben. Sonst riecht es schnell muffig.

Übrigens trägt das Abtauen des Kühlschranks auch darüber hinaus zum Energiesparen bei, und zwar um bis zu 15 Prozent, weiß der Energieversorger EnBW. Wenn sich um das Kühlmodul herum eine Eisschicht an den Kühlschrankwänden bildet, wird es Zeit dafür – dem Stromverbrauch und der Lebensdauer dieses wichtigen Haushaltsgerätes zuliebe. Bei kurzzeitigen Abwesenheiten lohnt es sich, das komplette „Herunterfahren“ natürlich nicht, dann kann aber zumindest die Kühltemperatur etwas angehoben werden, allerdings nicht über 7 Grad Celsius hinaus.

Wärmeenergie, die niemand benötigt

Aufmerksamkeit verdient vor dem Urlaub auch die Heizungsanlage. Sie könnte – natürlich nicht im Winter, wenn Frostgefahr besteht! – komplett ausgestellt werden, weil die Umwälzpumpe ansonsten aktiv bliebe und Strom verbraucht, obwohl niemand die produzierte Warmwasser- oder Heizungswärme benötigt.

Aber Achtung: Nicht jede Umwälzpumpe darf ausgeschaltet werden. Dafür haben viele Heizungsanlagen einen sogenannten Sommerbetrieb, während dessen sie nur minimal Energie verbrauchen.

Unabhängig davon, ob die Heizung ausgeschaltet wurde oder nicht, sollte nach einer längeren Abwesenheit unbedingt viel warmes Wasser durch jeden Wasserhahn laufen gelassen werden, rät abermals EnBW. Denn in der Zeit des Stillstandes können sich Verschmutzungen gebildet oder gar Legionellen angesiedelt haben. Falls möglich, sollte die Warmwasserbereitung kurzzeitig auf 70 Grad Celsius eingestellt werden. Mit dem heißen Wasser werden dann die Leitungen durchgespült, um Bakterien abzutöten.

Wer sich auskennt, geht an den Sicherungskasten

Wer sich mit seiner heimischen Elektroinstallation gut auskennt, kann schließlich auch einzelne Stromkreise komplett vom Netz nehmen, also die Sicherung ausschalten. Ob gleich der Hauptschalter ausgeschaltet werden sollte, muss gut geprüft werden. Dies würde zwar einen gewissen Schutz vor Überspannungen nach einem Blitzeinschlag bedeuten und garantiert auch, dass das letzte, möglicherweise vergessene Standby-Gerät ausgeschaltet ist, es kann aber auch unerwünschte Folgen haben. Manche Geräte verlieren nämlich ihre Einstellungen, wenn sie komplett vom Strom getrennt werden. Und wer hat schon Lust, seine Heizungsanlage neu zu programmieren, wenn der Urlaub vorbei ist?

Analoge Zeitschaltuhren verbrauchen weniger Strom

Nicht ausgeschaltet werden darf der Strom natürlich auch, wenn eine Sicherheitsbeleuchtung für die Zeit der Abwesenheit eingerichtet wurde, die mit Zeitschaltuhren gesteuert wird. Auch dabei ist Energiesparen ein Thema. Deswegen sollten natürlich LED-Leuchtmittel verwendet werden. Diese verbrauchen deutlich weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Und schließlich sollten analoge statt digitale Zeitschaltuhren angeschlossen werden. Erstere verbrauchen nämlich rund die Hälfte weniger Strom, weil sie keine Energie zum Betrieb des Displays und der elektronischen Steuerelemente benötigen, erklärt das Online-Portal Chip.

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Rund ums Haus: Energiespar-Tipps für die Urlaubszeit
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