Beim Dämmen auch an sommerlichen Wärmeschutz denken
(djd/pt). Der Tag des Sonnenschutzes am 21. Juni 2010 soll auf die Gefahren aufmerksam machen, die der Haut durch zu viel Sonnenstrahlung drohen. Unangenehme Nebenwirkungen kann ein Zuviel an Sonne aber auch in den eigenen vier Wänden haben: Unter einem unzureichend gedämmten Dach herrschen im Sommer oft Temperaturen, die ein Leben in den Räumen ohne zusätzliche energieaufwendige Kühlung unmöglich machen. Wer eine Dämmung plant, sollte verschiedene Materialien nicht nur hinsichtlich der Dämmwirkung im Winter, sondern auch des Wärmeschutzes im Sommer vergleichen.
"Uns haben im Hochsommer schon Besucher gefragt, ob wir eine
Klimaanlage unterm Dach haben", berichtet der Hausbesitzer Bernhard
Hemetsberger. Er hat sich beim Ausbau seiner Dachräume für eine
Zellulosedämmung entschieden und ist bis heute froh über diese
Entscheidung. Die sogenannte Phasenverschiebung, die beschreibt, wie
lange eine Temperaturwelle von der Dachaußenseite bis in den Innenraum
braucht, ist bei der Dämmung aus recycelten Papieren deutlich günstiger
als bei anderen Materialien wie etwa Mineralfasern (mehr Informationen
unter www.climacell.de). So bleibt es bis zum Abend angenehm kühl, und
nachts strahlt das Dach die Wärme wieder ab - besonders stark übrigens
in wolkenlosen Sommernächten, also oft genau in der heißesten Phase des
Sommers.