(djd/pt). Als Material für den Hausbau ist Holz in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Seine guten raumklimatischen Eigenschaften sorgen dafür, dass die Menschen sich wohlfühlen und selbst Allergiker ein gutes Wohnumfeld vorfinden. Als nachwachsender Rohstoff, der standortnah zur Verfügung steht, schont der Baustoff Holz auch das Klima. In Holzständer- oder Blockbauweise ließ sich aber bisher nicht jeder Architektenentwurf realisieren. Keine Einschränkungen gegenüber dem Massivbau hat ein Holzwerkstoff, der erst vor wenigen Jahren entwickelt wurde. Aus der sogenannten Massivholzmauer sind mittlerweile etliche Architektenhäuser - zum Teil in ungewöhnlichen Bauformen - entstanden. Auch in Norwegen wurde man darauf aufmerksam: Dort läuft ein größeres Regierungsprojekt an, das mit der Massivholzmauer-Technik aus Deutschland umgesetzt wird.
Gesund wie Holz, massiv wie Stein
Die Massivholzmauer zeichnet sich durch eine massive Holzbauweise aus,
die im Unterschied zur Blockbauweise weder Verwindungen noch Setzungen
kennt und damit auch keiner Rissbildung unterworfen ist. Die statischen
Eigenschaften sind wie bei einem Massivhaus (mehr unter
www.massivholzmauer.de). Zur Herstellung werden die Abschnittsbretter
aus Sägewerken gerillt und in Kreuzlagen mit Aluminiumstiften
verpresst. Dafür muss in der Regel kein Baum extra fallen, außerdem
sind weder Leim noch Chemikalien nötig. So hat die fertige Mauer exakt
die gleichen Eigenschaften wie normales, unbehandeltes Massivholz.
Jedes Mauerelement entsteht im Kundenauftrag und genau nach den Plänen
des Architekten oder Planers.
Schneller Baufortschritt dank hoher Vorfertigung
Die Errichtungszeit eines Massivholzmauer-Hauses ist denkbar kurz:
Vorgefertigte Wandelemente werden auf die Baustelle transportiert und
verschraubt, so dass der Rohbau bereits wenige Tage nach Fertigstellung
der Bodenplatte steht. Beim Innen- und Außenausbau ist so gut wie alles
machbar: Putz, Holz- oder andere Verkleidungen für die Fassade, und
innen ebenfalls mineralischer Putz, Holz, Gipskarton, Fliesen oder
Lehm- und Kalk