Topgeräte-Übersichten erleichtern die Auswahl neuer Haushaltshelfer
(djd/pt). Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt gibt im Jahr rund 950 Euro für Strom aus. Wer diese Kosten dauerhaft senken und damit die Haushaltskasse entlasten möchte, muss erst einmal den größten Stromfressern auf die Spur kommen. "Haushaltsgroßgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank oder Geschirrspüler sind für bis zu 45 Prozent der Stromkosten verantwortlich", erklärt Steffen Joest, Bereichsleiter bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Dabei verbrauchen moderne Geräte der höchsten Effizienzklasse bis zu 70 Prozent weniger Strom als alte Geräte. Doch selbst bei neuen Geräte kann es große Unterschiede geben: So verbraucht etwa ein neues Kühlgerät, das die Energieeffizienzklasse A gerade eben noch erreicht, rund doppelt so viel Strom wie ein in Ausstattung und Volumen vergleichbares Gerät der Klasse A++.
Energieeffiziente Geräte schnell und bequem finden
Im Rahmen der "Initiative EnergieEffizienz" bietet die dena mit ihren TopGeräte-Listen einen kostenlosen Beratungsservice beim Kauf neuer, energieeffizienter Haushaltsgeräte. Die Listen mit mittlerweile mehr als 300 Produkten stehen allen Verbrauchern kostenlos unter www.topgeraete.de zur Verfügung. Sie zeigen für die Kategorien Unterhaltungselektronik, Bürogeräte und Haushaltsgroßgeräte die energieeffizientesten Produkte, die auf dem Markt erhältlich sind. Ein Blick auf die Listen erspart Verbrauchern somit das mühsame Vergleichen von Herstellerangeben zum Stromverbrauch im Fachgeschäft oder beim Kauf im Internet. Unter der kostenlosen Energiehotline 08000-736-734 gibt es weitere Informationen zu Stromsparen.
Der Austausch von Altgeräten rechnet sich
Gerade bei veralteten Geräten lohnt sich ein Austausch. Wird
beispielsweise ein Gefrierschrank aus dem Jahr 1998 durch ein modernes
Modell der Energieeffizienzklasse A++ ersetzt, entlastet dies die
Stromrechnung - bei einem angenommenen Strompreis von 21 Cent pro
Kilowattstunde - um rund 70 Euro jährlich. Beim Kauf ihres
Haushaltshelfers sollten die Kunden auf das EU-Label achten, das die
effizientesten Geräte mit einem A - bzw. bei Kühlgeräten A++ -
ausweist. Ein Blick auf die genauen Verbrauchswerte oder einfach auf
die Topgeräte-Listen der "Initiative EnergieEffizienz" lohnt sich da
auf jeden Fall.