(djd/pt). Die Heizperiode nähert sich unaufhaltsam. Wer rechtzeitig vor dem Einbruch der kalten Jahreszeit seine Energiekosten senken und das Klima entlasten will, muss sich sputen. Energie spart man nicht nur durch den Austausch des alten Heizkessels gegen einen effizienteren Brenner oder erneuerbare Energien. Schon kleine und vergleichsweise kostengünstige Maßnahmen können große Wirkungen entfalten. Dort, wo etwa eine ältere, ungeregelte Heizungspumpe für den Transport des warmen Wassers durch den Heizungskreislauf verantwortlich ist, verschenken Hausbesitzer in den nächsten zehn Jahren rund 1.000 Euro - im Falle steigender Strompreise sogar noch mehr.
Für sparsame Pumpentechnologie gibt es jetzt Geld vom Staat
Eine neue, hocheffiziente Heizungspumpe wie beispielsweise die
Wilo-Stratos Eco schlägt mit rund 350 Euro für Pumpe und Einbau zu
Buche. Seit April diesen Jahres gewährt der Gesetzgeber zudem eine
"Pumpenprämie" von mindestens 100 Euro für den Einbau einer neuen Pumpe
mit der Energieeffizienzklasse A, in Mehrfamilienhäusern kann die
Förderung deutlich höher ausfallen. Die verbleibenden Kosten von 250
Euro amortisieren sich bereits nach gut zwei Jahren (mehr Infos unter
www.pumpenpraemie.de). Danach beträgt die Ersparnis, gerechnet für ein
durchschnittliches Einfamilienhaus mit vier Personen, 120 Euro - und
das Jahr für Jahr. Clevere tauschen schnell aus und sparen so schon ab
der nächsten Heizsaison Strom.
Pumpentausch: schnell und reibungslos
Den Einbau der neuen Pumpe erledigt der Heizungsinstallateur in
kürzester Zeit, der Pumpentausch ist daher auch während der Heizperiode
ohne weiteres möglich. Die Energieeffizienzklasse A der neuen Pumpe
muss in der Rechnung vermerkt sein, damit es bei der Antragstellung an
die KfW Förderbank keine Probleme gibt. Antragsformulare für die
"Gewährung eines Zuschusses im Programm Energieeffizient Sanieren -
Sonderförderung (431)" gibt es beispielsweise unter www.kfw.de