(djd/pt). In der kalten Jahreszeit schlummert der Mensch einfach
lieber. Schlafforscher haben herausgefunden, dass sich unser
Biorhythmus im Herbst umstellt und sich die Ruhephasen verlängern.
Zumindest in der Theorie ist das so. In der Praxis finden viele auch im
Winter nur schlecht zur Ruhe.
Bis zu 15 Prozent aller Deutschen haben Schlafstörungen, und laut einer
Untersuchung des Münchner Max-Planck-Instituts für Psychiatrie ist
chronisches Schlafdefizit der dritthäufigste Grund für einen Arztbesuch.
Oft
helfen schon ein paar einfache Verhaltensregeln, um besser ins Land der
Träume zu gelangen. So kann etwa die Wahl des Bettes und der geeigneten
Matratze viel dazu beitragen. Damit man sich darin wirklich wohl fühlt,
sollte es gut zur eigenen Persönlichkeit passen und darauf abgestimmt
sein. So kann man etwa bei ADA, einem der größten Bettenhersteller im
deutschsprachigen Raum (www.ada.at ), aus mehreren tausend Varianten von
Kopfteilen, Bettrahmen und Füßen, sowie unterschiedlichen
Matratzensystemen sein individuelles Bett zusammenstellen.
Hitze und Kälte halten wach
Eine
zu dünne Bettdecke kann bei kühlen Temperaturen ganz empfindlich die
Nachtruhe stören. Man sollte daher unbedingt seine Bettdecke der
Jahreszeit anpassen. Ist diese zu leicht, sind klammes Frieren und
Verspannungen in den Muskeln die Folge. Wer im Winter bei geöffnetem
Fenster schläft, braucht eine Decke mit hoher Wärmeisolierung. Zu warm
sollte es im Schlafgemach keinesfalls sein. Das stört nicht nur den
Schlaf; die trockene Heizungsluft macht zudem Mund, Nase und Rachen
anfällig für Viren. Im Schlafzimmer ist eine Raumtemperatur von 18 Grad
ideal.
Immer gut lüften
Auch wenn es draußen bitter
kalt ist, empfehlen Baubiologen das Schlafzimmer morgens einige Minuten
lang gut zu lüften. Wird das gleich nach dem Aufstehen erledigt, ist
die Feuchtigkeit noch nicht so stark in Wände und Möbel eingedrungen.
Auf ständig gekippte Fenster sollte man im Herbst und Winter aber
lieber verzichten, um keine Energie zu verschwenden. Um Schimmel zu
vermeiden, sollte der Schlafraum während des Tages zumindest leicht
beheizt werden.