Baumesse - Ihr Messeveranstalter rund um Bauen, Wohnen, Renovieren und EnergieSparen

Aussteller suchen

Baumesse.de Ausstellersuche
  

Baumesse Home arrow Presse arrow Rheinberg arrow Neues Wärmegesetz schafft Richtlinien
Neues Wärmegesetz schafft Richtlinien Drucken

Holzpellets zunehmend gefragt

Hamburg/Rheinberg.  Jetzt hat das Bundeskabinett das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) verabschiedet. Wichtigste Auswirkung für Verbraucher: Künftig müssen bei Neubauten mindestens 14 Prozent der Energie zur Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien stammen. Für die Sanierung und den Einsatz regenerativer Energien bei Altbauten will die Bundesregierung ein Förderprogramm auflegen.

Bei Neubauten, die nach dem 31. Dezember 2008 fertiggestellt werden, ist der Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung künftig Pflicht. Die Größe einer zu diesem Zweck installierten Solarkollektorfläche beispielsweise muss laut EEWärmeG mindestens vier Prozent der Nutzfläche des Hauses entsprechen. "Kommen andere Arten regenerativer Energien zum Einsatz, beispielsweise Holzpellets oder Erdwärme, muss mehr als die Hälfte des Wärmebedarfs daraus gedeckt werden", informiert Konrad von Viereck, Sprecher der Initiative Pro Pellets (IPP). Für Häuslebauer ist das eine lösbare Aufgabe: Eine Holzpelletheizung kann in Kombination mit einer Solaranlage den kompletten Jahresbedarf an Wärmeenergie liefern. Immer mehr Haushalte entscheiden sich bereits heute für dieses CO2-neutrale Heizmodell, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Eine Nutzungsquote für Altbauten wird es nicht geben - stattdessen eine Förderung vom Staat. Hausbesitzer erhalten eine bestimmte Grundförderung für den Einsatz erneuerbarer Energien. Zudem gibt es Bonuszahlungen für zusätzliche Energiesparmaßnahmen, die nicht zwingend erforderlich sind, zum Beispiel die Sanierung des Hauses. Dafür stehen im Jahr 2008 insgesamt 350 Millionen Euro bereit, ab 2009 jährlich 500 Millionen Euro. Andere Fördermittel, etwa aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Förderbank, können unabhängig davon in Anspruch genommen werden. Ab 2009 gelten zudem schärfere Energiestandards für Häuser: Umfassend sanierte Gebäude sollen dann 30 Prozent weniger Energie verbrauchen dürfen als bisher. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 mindestens 14 Prozent der Heizwärme aus erneuerbaren Energien zu decken. Derzeit sind es sechs Prozent. Das Wärmegesetz ist Teil des Klima- und Energieprogramms der Bundesregierung, mit dem Ziel, fossile Ressourcen zu schonen und die Abhängigkeit von Energieimporten zu mindern.Basisinformationen zu diesem Thema bieten etliche Aussteller auf der Baumesse in Rheinberg in der Messe Niederrhrein vom 25. bis 27. Januar.  In spezifischen Fachvorträgen werden die Messe-Besucher kostenlos mit Hintergrundwissen versorgt.                                                                                                                                                                                                                                          (obs/mesa) 
 
< zurück   weiter >

Aussteller werden

Jetzt informieren

Nächste Messe

17. bis 19. September 2010
Messe Sinsheim
Neulandstraße 27
74889 Sinsheim

Messetermine

01. bis 03. Oktober 2010
Annakirmesplatz
52349 Düren

15. bis 17. Oktober 2010
Am Rennbahnpark 1
41460 Neuss

22. bis 24. Oktober 2010
Ardek Messe-Center
Robert-Bosch-Straße 9
65719 Hofheim-Wallau am Taunus

05. bis 07. November 2010
Wurstmarktplatz
67098 Bad Dürkheim

14. bis 16. Januar 2011
Messe Niederrhein
An der Rheinberger Heide 5
47495 Rheinberg

11. bis 13. Februar 2011
A2 Forum
Gütersloher Straße 100
33378 Rheda-Wiedenbrück

25. bis 27. Februar 2011
Messe Offenbach
Kaiserstraße 108-112
63065 Offenbach am Main

11. bis 13. März 2011
Halle Gartlage
Schlachthofstraße 48
49074 Osnabrück

© 2010 MESA GmbH, Düren - All rights reserved!
design and coding: © WiGa GmbH, Düren
__________________________
Impressum